Wie Sie Feuer und Flamme Ihr Ziel erreichen

Christine Paulus Feuer Coaching
 Wie Sie Ihrem Herzenswunsch, Ihrem Neujahr-Vorsatz, Ihren To-Dos richtig Feuer geben können, erfahren Sie hier. Schenken Sie diesem Artikel (und damit sich!) die Zeit für das Coaching-Experiment.

Sie sind ein Listen-Struktur-Planung-Strategie-Projekt-Typ? Genau das Richtige für Sie. Sie sind ein Emotional-Gefühl-Bauch-Stimmung-Herz-Typ? Genau das Richtige für Sie. Lesen Sie weiter. (Verraten Sie mir bitte nachher, ob ich Recht hatte!)

Beim heutigen Coaching-Experiment wird Folgendes passieren:

  • Sie formulieren präzise und eindeutig Ihr Anliegen.
  • Sie verbinden sich und Ihr Anliegen mit Ihrem persönlichen Sinn.
  • Sie sammeln konkrete Aktionen.
  • Sie kreieren Ihre eigene Rolle, in der all dies zusammenfließt.

Sie kennen mich als Fan von wirksamer Selbstführung, also Produktivität und Selbstmanagement. Deshalb beschäftigte ich mich auch mit der Rapid Planning Method von Tony Robbins. Was nach Projektmanagement für’s eigene Leben klingt, ist tiefgreifender. Dann kam mir die Idee für dieses Coaching-Experiment, zu dem ich Sie gerne einlade! Also, werden Sie Feuer und Flamme! Und wie:

Welches messbare Ergebnis möchte ich erreichen?

Sie wissen, wo es hingehen soll? Wagen Sie sich an Ihr persönliches Anliegen. Sie wollen einen Vortrag halten auf der wichtigsten Tagung Ihrer Branche? Sie wollen im täglichen Leben mehr Muße erfahren? Sie wollen Ihrem Unternehmen neue Zielgruppen erschließen? Sie wollen endlich E-Gitarre spielen lernen? Egal, was es ist: Setzen Sie es um!

Sie wissen noch nicht so genau, was Sie wollen? Dann gehen Sie ein paar Lebensbereiche durch: Körper und Gesundheit, Karriere und Business, Partnerschaft und Familie, Freunde und Beziehungen, Spiritualität und Freizeit,…

Je detaillierter Sie wissen, was Sie wollen, desto eher werden Sie es erreichen. Malen Sie sich das Ergebnis Ihres persönlichen Anliegens deshalb genau aus. Stellen Sie sich vor Ihrem inneren Auge vor: Wie ist es, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben? Welche Jahreszeit haben wir? Können Sie das Ergebnis in Zahlen fassen? Beschreiben Sie es so, dass Sie es durch eigene Handlungen erreichen können. Sie kennen bestimmt die SMART-Formel, um Ziele zu formulieren. Die kann hier hilfreich sein. Als Erinnerung:

S – spezifisch, M – messbar, A – aktionsorientiert und attraktiv, R – realistisch, T – terminiert

Beispiel: Nehmen wir an, Herr M. will gerne Gitarre lernen. Welches messbare Ergebnis könnte er für sich formulieren? Vielleicht steht im kommenden Jahr die große Geburtstagsfeier seines Bruders an. Wenn er dort ein kleines Ständchen spielen würde, das fänd’ er klasse. Bis dahin sind noch einige Monate Zeit. Es ist damit ein realistisches Ergebnis, terminiert, attraktiv und durch ihn erreichbar (aktionsorientiert). Außerdem ist es anschließend messbar (hat er gespielt oder nicht?). Um es noch spezifischer zu formulieren, könnte er noch festlegen, welches Stück er gerne spielen möchte.

Jetzt sind Sie dran: Schreiben Sie sich Ihr persönliches Anliegen, Ihren Herzenswunsch, Ihren Neujahr-Vorsatz auf. Am besten jetzt. Wenn Sie wollen, noch bevor Sie weiterlesen. Ich warte derweil auf Sie. ––

Bis hierhin war es noch gemütlich, nun kommen wir zu einem besonderen Schritt:

Wofür möchte ich mein Ergebnis erreichen?

Je bewusster Ihnen ist, wofür Sie Ihr Ergebnis erreichen wollen, desto leichter werden Sie es erreichen. Gehen Sie in sich und stellen Sie sich die Frage: Was sind meine persönlichen Beweggründe, warum will ich das erreichen? Was ist alles anders, wenn Sie Ihr Ergebnis erreicht haben? Wie fühlt es sich an, wenn Sie Ihr Ergebnis erreicht haben? Was ist der Sinn des Ganzen für Sie?

Sinn ist ein großes Wort. Sie können von der persönlichen Motivation sprechen. Ihren Beweggründen. Gemeinsam ist: Sie spüren Energie, sind emotional verbunden. Denn Sinn schafft Energie, Motivation, Durchhaltevermögen. Das ist es. Da wollen Sie hin.

Lauschen Sie also in sich hinein. Welche Wörter lösen etwas Besonderes in Ihnen aus? Welche Wörter geben Ihnen Energie und Enthusiasmus? Was entzündet etwas in Ihnen? Was lässt innerlich etwas kribbeln, im positiven Sinne unruhig werden? Erforschen Sie Ihre persönlichen, emotionalen Gründe und notieren Sie sich diese.

Beispiel: Wofür möchte Herr M. Gitarre spielen lernen? Was verbindet er damit? Vielleicht möchte er mal ein bisschen laut sein, sich austoben und alte, freie, kraftvolle, ungestüme Zeiten aufleben lassen. Dann könnte er zum Beispiel „frei und kraftvoll sein.“ aufschreiben. Vielleicht gibt es einen Song oder Interpreten, der ihn besonders anspricht – den muss er einfach mal gespielt haben. Vielleicht berührt ihn der Klang einer E-Gitarre so, dass er ihn gerne selbst unter seinen Fingern entstehen lassen möchte. Vielleicht möchte er seinem Sohn oder seiner Tochter vermitteln, dass das Leben viel Freude, Ausgelassenheit und lebenslanges Lernen bereithält, wenn man etwas wagt.

Was sind Ihre Beweggründe? Haben Sie Ihre schon aufgeschrieben? Vielleicht kommen Sie ins Tagträumen. Daran spüren Sie, dass Sie gerade bei Ihren persönlichen Motiven ankommen.

Jetzt haben Sie Ihr messbares Ergebnis verknüpft mit Ihrer ganz persönlichen inneren, emotionalen Motivation. Mit Ihrem Sinn. Nun wenden wir uns konkreten Aktionen zu.

Welche Aktionen führe ich durch?

Den dritten Schritt kennen wir gut, wir führen ihn tagtäglich durch: Erstellen Sie eine ausführliche Liste mit Aktionen, mit To-Dos, mit Aufgaben. Alle Aktionen, die Sie in Hinblick auf Ihr Ergebnis unterstützen. Sammeln Sie möglichst viele Ideen und sämtliche Möglichkeiten, die Ihnen einfallen. Sie entscheiden erst später, was davon für Sie am sinnvollsten ist. Es entsteht ein flexibler, veränderlicher Plan.

Beispiel: Welche Aktionen könnte Herr M. durchführen, um seinem Ergebnis näher zu kommen? Er könnte durch einen Musikladen streifen und sich von den dortigen Gitarren inspirieren lassen. Er könnte seinen Lieblinsgssong oder -interpreten auf seine Playlist setzen und auf ein örtliches Gitarrenkonzert gehen. Er könnte bei der nächsten Musikschule einen Gitarrenlehrer finden. Er könnte im Freundeskreis nach Gitarristen suchen und nach ihren Anfängen befragen oder sich eine E-Gitarre leihen,…

Legen Sie los und hören Sie erst nach zehn Minuten auf zu schreiben.

Wenn Sie die ersten beiden Fragen beantwortet haben, haben Sie viel gewonnen: Sie haben ein eindeutiges Ziel, das Sie emotional bewegt. Mit dem nun dritten Schritt haben Sie sogar konkrete Handlungen, die Sie durchführen können. Diese hängen nicht lose im Raum, sondern sind eng verknüpft mit Ihrem Inneren. Dadurch haben Sie aus sich heraus viel Energie, Motivation und Durchhaltevermögen für Ihre möglichen Aufgaben geschaffen!

Diese Energie bringen Sie nun noch auf den Punkt. Wenn Sie sich folgende Frage beantworten:

In welcher Rolle fühle ich mich?

Als Sie sich mit Ihrem persönlichen Sinn beschäftigt haben, haben Sie bereits bestimmte Wörter jongliert, assoziiert. Gelingt es Ihnen, aus diesen Schlüsselwörtern und der darin enthaltenden Energie eine Rolle zu kreieren? Eine positive Rolle, die Sie sind, wenn Sie sich mit Ihrem persönlichen Anliegen beschäftigen.

Beispiel: Welche Rolle könnte Herr M. ausfüllen, auf dem Weg zu seinem Ergebnis? Je nach seinen Beweggründen könnte er folgende Rolle für sich kreieren: „Der freispielende Rocker“, „Best Father (Jimi) Hendrix“, „Der Saitenkönig“ , „Mr. Sense of Clapton“,…

Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Keiner außer Ihnen muss diese Rolle verstehen. Vielleicht klingt Ihre kreierte Rolle völlig abgehoben. Na und? Hauptsache, Sie finden eine, die all Ihre Energie und Motivation bündelt.

Haben Sie Ihre Rolle schon kreiert? Schreiben Sie diese auf! Sie wird eine ungeheure Kraft haben.

Feuer und Flamme

Ob Ihr Herzenswunsch, Ihr Neujahr-Vorsatz oder Ihre aktuellen To-Dos: Sie haben nun präzise und eindeutig Ihr Anliegen formuliert. Sie haben sich und Ihr Ziel mit Ihrem persönlichen Sinn verbunden. Sie haben konkrete Aktionen gesammelt. Schließlich haben Sie die Rolle kreiert, in der all dies zusammenfließt.

Diese Rolle wird eine starke Strahlkraft in Ihrem Leben haben. Übrigens: Sobald Sie Ihre Rolle gefunden haben, können Sie aktiv werden! Eine Sammlung an Aktionen haben Sie ja schon. Wählen Sie als erstes die aus, mit der Sie durch wenig Aufwand viel erreichen. Aber das kennen Sie ja schon. Das ist wirksame Selbstführung. Also: viel Freude beim Feuer und Flamme sein!

Haben Sie mitgeschrieben? Werden Sie noch? Behalten Sie Ihre Aufzeichnungen für sich und genießen Sie das Gefühl der inneren Klärung und Energie. Oder lassen Sie mich teilhaben, ich bin gespannt.

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