Ihr Momo-Moment! Wie Sie durch Ihre Aufgaben fegen

Christine Paulus Momo-Moment

Machen Sie es wie der Straßenkehrer Beppo in Michael Endes „Momo“: Sammeln Sie Ihre Aufgaben und erledigen Sie von jeder den nächsten Schritt. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wann, wie und wofür.

Gehören Sie zu den Menschen, die ihre To-Do-Liste hegen und pflegen? Sie wächst und gedeiht. Ab und an zupft man ein Aufgabenblättchen ab. Stolz und voller Freude betrachtet man eine neue Blüte, die jenes To-Do-Pflänzchen hervorgebracht hat. Ob Sie ein Listen-Gärtner sind oder nicht: Ich gebe Ihnen mit diesem Artikel einen Tipp, wie Sie

  • Ihre Zeiten geringerer Energie nutzen,
  • dabei produktiv bleiben,
  • die vielen kleine Aufgaben weiterführen
  • und die großen Ideen endlich umsetzen!

Vorbereiten: Alles sammeln

Zunächst erstellen Sie eine Liste aller offenen Aufgaben. Wenn Sie eine Aufgaben-Liste haben, fragen Sie sich: Sind darin alle offenen Enden, alle Notizen versammelt? Dazu gehören sowohl große Ideen als auch kleine Aufgaben – alles. Ich erhielt dadurch neulich eine Liste von 88 Aufgaben. Die Liste reichte von klaren Aufgaben bis hin zu vagen Ideen. Mittlerweile sind 33 davon ganz abgeschlossen – was mir ein gutes Gefühl vermittelt und dazu führte, dass ich diesen Blog-Beitrag unbedingt für Sie schreiben wollte!

Werkzeug-Tipp: Wunderlist

Ich sammle diese Aufgaben derzeit in Wunderlist. Diese App hat aus meiner Sicht einige Vorteile gegenüber anderen analogen oder digitalen Werkzeugen: Aufgaben werden getippt und ein Druck auf „Return“ erstellt sogleich die nächste Aufgabe. Es erlaubt Ihnen mehrere Listen zu führen, Aufgaben zu verschieben, Unteraufgaben einzutragen, Notizen hinzuzufügen, Erinnerungen einzustellen,… Dabei bleibt es schlank und intuitiv zu bedienen. Dies als Tipp, wenn Sie noch auf der Jagd nach dem besten Listen-Werkzeug sind. Oder Sie bleiben bei Ihrem bisherigen.

Das Momo-Moment

Kennen Sie Michael Endes Buch „Momo“? Der Straßenkehrer erklärt darin: „Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. (…) Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. (…) Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste.“

Wenn die Liste steht, ist es Zeit für jenes Momo-Moment: Beginnen Sie oben, bei der ersten Aufgabe und erledigen Sie den nächsten Schritt. Anschließend widmen Sie sich der nächsten Aufgabe und erledigen auch hier den nächsten Schritt – und so weiter. Mögliche nächste Schritte sind:

  • Sie wollen eine Mail schreiben. Nächster Schritt: Sammeln Sie die Inhalte.
  • Sie wollen ein Konzept erarbeiten. Nächster Schritt: Beginnen Sie eine erste Struktur zu skizzieren.
  • Sie wollen handschriftlich Rückmeldung zu einem Dokument geben: Drucken Sie das Dokumente aus.
  • Sie haben die Idee für eine Veranstaltung. Nächster Schritt: Notieren Sie die zu erledigenden Schritte.

Gerade das letzte Beispiel „notieren Sie die zu erledigenden Schritte“ zeigt: Sie packen große Aufgaben oder Ideen endlich an. Sie kehren die Straße Schritt für Schritt.

Zusammengefasst: Warum das Ganze?

Sie kennen die Zeitmanagement-Regel, man möge sich einer Aufgabe widmen und dieser ganz und gar. Sind Sie voller Energie und Tatendrang, den inneren Schweinehund an der Leine – dann ist dieses Vorgehen kein Problem. Doch nicht immer ist dem so! Dann hilft das Momo-Moment: Haben Sie alle Enden gesammelt, erhalten Sie einen Überblick. Intuitiv priorisieren Sie Ihre Aufgaben neu. Sie nutzen Ihre Zeit weniger Energie, denn der nächste Schritt ist meist nicht so aufwändig. Sie bringen jede Aufgabe voran. Sie beginnen die großen Aufgaben und durchdenken Ihre Ideen. Es wir Ihnen gehen wie der Straßenkehrer Beppo in „Momo“: Dann macht es Freude!

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